Bandinfo

Oblivion

Like all great rock bands, Crematory have based their success on the creativity of a well-rehearsed songwriting team. With Germany’s leading gothic metal act, it’s drummer Markus Jüllich in collaboration with the producer of each individual album that’s kept the group’s compositions on course for more than 25 years. At the same time, Markus Jüllich has enough experience to know that the band’s evolvement depends on fresh ideas and new influences.

So, by enlisting guitarists Tosse Basler and Rolf Munkes and, soon after, bassist Jason Mathias he has ensured that the band has remained contemporary and diverse ever since their 2016 release Monument, reaping the fruits his efforts on the new album Oblivion. “In particular, the sound and the selection of songs reflect the impact our three new band members have had,” comments Markus Jüllich. “Tosse is a fantastic rhythm guitarist who adds even more diversity to the material with his clean vocals, and our lead guitarist Rolf enhances the record with his solos. Jason has added lots of drive to the deep frequencies, which is why we’ve consciously opted for a loud mix of the bass parts.” Along with his wife Katrin (keyboards & samples) and vocalist Felix Stass, the three new additions are important factors that ensure that Crematory find themselves in a contemporary and forward-looking position in 2018.

Crematory have rarely sounded as multi-faceted and timeless as on Oblivion. The group’s classic trademarks, such as Felix Stass’s deep growls, are still present, at the same time new influences emphasise their great commercial potential. Markus Jüllich: “So far we’ve had a special motto to set the direction of each of our albums, but Oblivion simply combines all our strengths and experience. Over the years we’ve learned to blend different styles into the typical Crematory sound without ever losing sight of the importance of playing in a way that benefits our music. The motto “less is more” applies to our compositions 100 per cent. Crematory songs never lose themselves in exaggerated effects but always go the whole hog. That’s partly due to the fact that we’ve remained very much down-to-earth.”

Which is exactly what Crematory’s countless fans will be able to witness when the band embark on their 15-show tour of Germany at the end of April 2018. As Markus Jüllich aptly puts it: “Even if we know exactly what matters when you tour, we want to learn something new with every new concert.”

 

German:

Oblivion

Wie bei allen großen Rockbands basiert auch der Erfolg von Crematory auf der Kreativität eines eingespielten Songwriting-Gespanns. Bei der führenden deutschen Gothic-Metal-Formation sind dies Schlagzeuger Markus Jüllich und der jeweilige Produzent einer Scheibe, die seit mehr als 25 Jahren die Gruppe mit ihren Kompositionen auf Kurs halten. Gleichzeitig ist Markus Jüllich erfahren genug zu wissen, dass eine Weiterentwicklung der Band unmittelbar mit frischen Ideen und neuen Einflüsse zusammenhängt.

Deshalb hat er Crematory bereits auf der 2016er Veröffentlichung Monument durch die Gitarristen Tosse Basler und Rolf Munkes sowie – kurze Zeit später – durch Bassist Jason Mathias moderner und vielseitiger aufgestellt, um nun mit dem neuen Album Oblivion die Ernte einzufahren. „Man hört speziell beim Sound und der Songauswahl den Einfluss der drei Neuen“, sagt Markus Jüllich. „Tosse ist ein fabelhafter Rhythmusgitarrist, der zusätzlich mit seinen cleanen Vocals den Songs eine noch größere Vielfalt verleiht, während Rolf als Leadgitarrist mit seinen Soli die Scheibe veredelt. Jason wiederum macht in den tiefen Frequenzen unglaublich Druck.“ Zusammen mit seiner Frau Katrin (Keyboards & Samples) und Sänger Felix Stass sind die drei Neuzugänge wichtige Faktoren, dass Crematory auch im Jahr 2018 zeitgemäß modern und zukunftsorientiert aufgestellt sind.

Darüber hinaus ist die Band für Oblivion noch einen Schritt weitergegangen: Während Markus Jüllich und Produzent Kristian „Kohle“ Bonifer im ´Kohlekellerstudio` am Grundstock der neuen Scheibe tüftelten, wurden mit Stefan Glass, Dirk Riegner und Walter Stobbe drei zusätzliche Impulsgeber in den Kreativprozess einbezogen. „Dirk kommt aus dem Indie-Bereich und hat dabei geholfen, den charakteristischen Crematory-Stil um eine wichtige Nuance zu verfeinern“, erläutert Markus Jüllich. „Stefan Glass dagegen ist Spezialist für orchestrale Arrangements, während Walter Stobbe ein wahrer Riff-Gott an der Gitarre ist.“

Das Resultat ist dementsprechend interessant und ideenreich. Den signifikanten Crematory-Stil findet man beispielsweise in programmatischen Nummern von Dirk Riegner wie ´Ghost Of The Past` oder ´Revenge Is Mine`, aber auch im hymnischen ´Wrong Side` und im melancholischen Titeltrack Òblivion`. Die durch Stefan Glass angeregten orchestralen Arrangements kommen unverkennbar im dunklen Opener ´Salvation`, in ´Until The Dawn` oder auch ´Blessed` und „For all of us“ zum Tragen. Walter Stobbes schwermetallischer Einfluss erkennt man unter anderem in ´Cemetary Stillness` und in ´Demon Inside`, dem imposanten Finale der Scheibe.

Man ahnt bereits: So facettenreich und zeitlos wie auf Oblivion haben sich Crematory kaum einmal zuvor gezeigt. Die klassischen Trademarks der Band mit den tiefen Growls von Felix Stass sind erhalten geblieben, gleichzeitig unterstützen neue Strömungen perfekt das große Potential der Gruppe. Markus Jüllich: „Während wir bislang jeder Scheibe ein spezielles Motto gegeben haben, an dem wir uns orientierten, haben wir auf Oblivion alle unsere Stärken und Erfahrungen auf einem Album vereint. Wir haben im Laufe der Jahre gelernt, wie man unterschiedliche Stile zum typischen Crematory-Sound zusammenfügt und dabei nie die Notwendigkeit aus den Augen verliert banddienlich zu spielen.

Das Motto „weniger ist mehr“ trifft auf unsere Kompositionen 100%ig zu. Crematory-Songs verlieren sich nicht in effektheischendem Gefrickel, sondern zielen immer voll auf die Zwölf. Dies liegt auch daran, dass wir eine zutiefst geerdete Band geblieben sind.“
Genau davon werden sich erneut auch die zahlreichen Fans überzeugen können, wenn Crematory Ende April 2018 auf eine insgesamt 15 Konzerte umfassende Deutschland – Tour starten.